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Projekttag zum Thema Kinderarbeit - Videochat mit Uganda

Am Donnerstag, den 14.06.2018 nahm die Klasse I63 (Industriekaufleute) der “BBS II Stade” im Rahmen des Politikunterrichtes bei Frau Rohde-Brandenburger an dem Projekt „Learn2Change - Global Network of Educational Activists“ teil. Seit 2015 arbeiten diverse Bildungspraktiker*innen mit „Learn2Change“ zusammen. Sie kommen aus allen Teilen der Welt und können durch ihre Erfahrungen Schüler*innen Eindrücke in das Leben auf anderen Teilen der Erde gewähren.

Im Rahmen eines Projekttages zum Thema Kinderarbeit war es der Klasse I63 möglich an dem Pilotprojekt teilzunehmen und mit Herrn Nsubuga Geofrey Simbwa aus Uganda via Videochat zu kommunizieren. Begleitet wurde die Klasse dabei von Frau Laustroer vom Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen VNB e.V..

 

Vorbereitung auf den Videochat

Nach anfänglichen Verbindungsproblemen entstand ein munteres Gespräch mit Geofrey, bei dem es jedem aus der Klasse möglich war seine Fragen zu stellen.

Das Gespräch fand und Englisch statt, daher gab es ab und zu Verständigungsprobleme, die aber schnell von Frau Laustroer beseitigt wurden.

Die Klasse stellte viele allgemeine Fragen, wie zum Beispiel über die Arbeitszeiten der Kinder, welche zwischen 8-18 Stunden am Tag betragen können oder über die auszuführenden Arbeiten.
Geofrey erklärte, dass die Kinder hauptsächlich auf Kaffeeplantagen, im Bergbau oder in der Industrie eingesetzt werden. Viele junge Mädchen werden prostituiert und müssen für Zuhälter anschaffen gehen, oftmals auch, nachdem sie den ganzen Tag bereits andere Arbeiten ausgeführt haben.
Trotz der vielen Arbeiten, welche die Kinder ausüben, verdienen sie umgerechnet nur ca. 30,00 € im Monat.Dieses Geld geben sie meistens für Essen aus oder kaufen sich davon Schulbücher, ohne die sie keine Schule besuchen dürften.

 Videochat mit Nsubuga Geofrey Simbwa aus Uganda

Die Jungen und Mädchen leiden sehr unter der Arbeit und viele tragen physische und psychische Schäden davon, welche in den unwürdigen Arbeitsbedingungen ihren Ursprung haben.

Kinderarbeit ist sehr verbreitet in Uganda und nur sehr schwer zu bekämpfen, weshalb Geofrey der Klasse I63 erklärte, dass vor allem Schulbücher und eine Schuluniform für die Kinder wichtig sind, da der Besitz eine Grundvoraussetzung für den Besuch einer Schule sei. Außerdem sei es sinnvoll die Eltern zu unterstützen, da diese dann arbeiten könnten, um Geld für ihre Familien zu verdienen.

Nach dem Gespräch konnte die Klasse kein finales Fazit ziehen, wie den Kindern am besten zu helfen ist, allerdings sei es zwingend notwendig auf dieses Problem aufmerksam zu machen und sich damit auseinander zu setzen.

 

Fabian Piatke (Schüler der I63)



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