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Automobilkaufmann/-frau

Die Tätigkeit im Überblick

Automobilkaufleute sind in der Disposition, der Beschaffung, im Vertrieb und im Verkauf von Kraftfahrzeug-Zubehör und -Teilen tätig. Zudem bieten sie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen an: Kunden beraten, Fahrzeuge bewerten, Finanzierungsverträge ausarbeiten. Sie beobachten den Markt und arbeiten bei der Planung von Marketingmaßnahmen mit.

Automobilkaufleute sind überwiegend in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und bei Automobilherstellern tätig. Des Weiteren arbeiten sie bei Autovermietungen, in Motorradhandlungen, bei Lkw-Verleihern, Kfz-Versteigerern oder in Pfandleihhäusern.

Aufträge für Reparaturen und Wartungen nehmen sie am Kundendienstschalter entgegen, Beratungs- und Verkaufsgespräche führen sie im Verkaufsraum durch. Ab und zu müssen Automobilkaufleute auch in der Werkstatt nachsehen, z.B. ob die Wartung eines Kundenautos noch lange dauert. Im Büro bearbeiten sie Zahlungsvorgänge, disponieren ihre Waren oder rechnen Löhne ab. Das können sie auch als Telearbeit von zu Hause aus erledigen. Manchmal sind sie mit Kunden zu Probefahrten unterwegs.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.
Im Ausbildungsbereich Industrie und Handel stellen die Betriebe jeweils zu einem Drittel Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss oder mit Hochschulreife ein. Etwa ein Fünftel kann den Besuch einer Berufsfachschule vorweisen.

Im Ausbildungsbereich Handwerk verfügt über die Hälfte der angehenden Automobilkaufleute über einen mittleren Bildungsabschluss. Ein Fünftel besitzt die Hochschulreife, ein Sechstel den Hauptschulabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Automobilkaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Ausbildung findet im Dualen System statt, d.h. Ausbildungsorte sind der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule.

Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Autohäusern und bei Automobilherstellern ausgebildet.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Organisation der schulischen Ausbildung

An den BBS II Stade wird der Berufsschulunterricht in Teilzeitform angeboten:

1. Ausbildungsjahr: 2 Berufsschultage wöchentlich
2. Ausbildungsjahr: 1 Berufsschultag wöchentlich
3. Ausbildungsjahr: 1 Berufsschultag wöchentlich

Nähere Informationen finden Sie in dem beigefügten pdf-Dokument.

Ansprechpartnerin

Marion Blattner, blattner@bbs2stade.de


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