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Bildungsfahrt der Bankkaufleute nach Frankfurt

Als ein Teil der Ausbildung zur Bankkauffrau/-mann an der BBS II Stade hat sich die Fahrt in die Stadt der Banken – Frankfurt am Main, in den letzten Jahren bewährt. Deshalb wurde auch in diesem Jahr dem Ausbildungsjahrgang 2016 durch die Ausbildungsbetriebe und die Berufsbildenden Schulen diese Reise ermöglicht.

 

Tag 1, 23.04.2018

Am Montagmorgen um 08:30 Uhr ging es für 28 Azubis auf den siebenstündigen Trip nach Frankfurt los. Mit dem Einsteigen in den Bus machte sich erste Erleichterung breit, da unser Reisebus doch recht komfortabel wirkte. Kaum losgefahren wurden auch schon die ersten Getränke und Snacks zu sich genommen, um die Fahrt ein bisschen erträglicher zu machen. Nach sieben Stunden Reisezeit, mit zwei Stopps, erreichten wir Frankfurt und ziemlich schnell auch unsere Jugendherberge. Nachdem wir kurz Zeit hatten, unsere Zimmer zu beziehen, ging es auch schon los auf den ersten von vielen Märschen, die noch folgen sollten. Wir waren um 17:00 Uhr mit einem Stadtführer am Römer verabredet. Dieser hat uns durch Frankfurt geführt und interessante Fakten und Geschichten rund um das Thema „Stadt der Banken, Frankfurt“ vermittelt. Obwohl der Rundgang durchaus informativ war, konnten nicht alle Teilnehmer den Ausführungen folgen, da die Busfahrt doch ihre Spuren hinterlassen hatte. Nach der Führung, ging es in das erste Restaurant der Reise, ins „Eichkatzerl“. Hier gab es nach dem anstrengenden Tag eine ordentliche Stärkung. Anschließend stand der restliche Abend zur freien Verfügung und in kleinen Gruppen wurden erste Kneipen in der Umgebung unsicher gemacht. Allerdings mussten wir um 02:00 Uhr spätestens wieder in der Jugendherberge sein, da unsere Unterkunft zwischen 02:00 und 06:00 Uhr geschlossen ist.

 

Tag 2, 24.04.2018

Nach der ersten Nacht auf Matratzen, die diesen Namen aufgrund des durchaus angebrachten Vergleichs zu einem Stück Holz eigentlich nicht verdient hatten, ging es um halb Neun zum Frühstück. Wichtiger Bestandteil hier: der Kaffee. Der hat zwar eher mäßig gut geschmeckt, aber seinen Zweck erfüllt. Gut gestärkt für den Tag ging es anschließend zu Fuß zur DZ Bank. Als erstes haben wir einen Vortrag zum Thema „Digital Innovation & Finanztechnologie/Fintech“ gehört. Dazu gab es deutlich schmackhafteren Kaffee. Nach dem Vortrag wurden wir von der DZ Bank zum Essen eingeladen. Es ging zum Asiaten um die Ecke. Hier konnte sich jeder am Buffet stärken und das Ganze mit einer oder mehr Kugeln Eis krönen. Gut vorbereitet ging es weiter durch die Gebäude der DZ Bank, wobei wir verschiedene Panoramablicke auf Frankfurt erhaschen konnten. Dabei wurde natürlich der Moment genutzt und es wurden zahlreiche Fotos geschossen. Währenddessen hat unsere Begleitung uns verschiedene Fakten rund um die Architektur der verschiedenen Gebäude der Skyline von Frankfurt erzählt. Zum Abschluss unseres Besuches ging es noch in die Kunstausstellung. Nach der Verabschiedung ging es zum Steg und wir haben eine entspannte und sonnige 100-Minuten-Fahrt über den Main genossen. Zum Abendessen haben wir uns bei „Five Guys“ niedergelassen. Während dem Essen wurden schon die Pläne für den Abend geschmiedet, die nach dem Marsch in Richtung Unterkunft auch umgesetzt wurden.

 

Tag 3, 25.04.2018

Der dritte Tag brachte uns nach dem Frühstück zur Commerzbank. Dort angekommen haben wir eine Führung durch das Gebäude, mit seinen Gärten und seiner Aussicht, erhalten. Das Highlight war hier, dass wir über den Feuerwehraufzug auf das Dach des Commerzbankgebäudes gelangt sind, nebenbei ist dies das höchste Gebäude in Frankfurt. Nach einer Runde Staunen und Fotos machen ging es auch schon wieder runter und die Führung war vorüber. Nach dem individuellen Mittagsangebot, haben wir uns zu einem globalisierungskritischen Stadtrundgang getroffen. Unser Führer, David ist sein Name, hat uns durch die Shoppingmeile Frankfurts geführt und uns dabei versucht zum Denken anzuregen, warum denn gewisse Bekleidungs- oder auch Nahrungsunternehmen der Umwelt schaden. Wir waren allerdings doch recht froh als es dann zum Italiener ging, da uns alle großer Hunger plagte. Hier gab es, große Überraschung, Pizza und Nudeln. Satt konnten wir uns anschließend auf den Weg zum Fritz Rémond Theater machen, um das Stück „Der Kredit“ zu genießen. Dieses Zwei-Mann Stück wusste durch Witz zu gefallen. Der Rückweg war mit kleinen Zwischenstopps versehen, um zu sehen, wie sich die Bayern gegen Real Madrid in der Champions League anstellen. In der Jugendherberge angekommen, haben wir ernüchtert festgestellt, dass es doch schon recht spät war und losgehen sich eher nicht mehr lohnt, darum haben wir uns in Gruppen zusammengesetzt und das Beisammensein genossen und verschiedene Gesellschaftsspielklassiker ausgegraben.

 

Tag 4, 26.04.2018

Der letzte Tag in Frankfurt stand an und es ging endlich mal nicht zu Fuß, sondern mit dem Bus zur Deutschen Bundesbank. Dort angekommen haben wir einem Vortrag zum Thema „Geldpolitik“ lauschen dürfen. Anschließend hatten wir Zeit, uns das Geldmuseum anzugucken. Besonders hervorzuheben waren hier die verschiedenen Spielmöglichkeiten, die für Erheiterung gesorgt haben. Eigentlich sollte danach ein weiterer Museumsbesuch folgen, doch unsere Lehrer hatten ein Einsehen und haben uns nach dem Besuch der Paulskirche die restliche Zeit zur freien Verfügung gestellt. Abends ging es dann zum Griechen. Es wurden also beste Voraussetzungen für den weiteren Abend geschaffen. Diesen haben wir mit einem Kneipenbesuch mit allen Leuten eingeleitet. Danach teilte sich das Ganze ein wenig auf und kurz vor 02:00 Uhr waren wieder alle in der Jugendherberge, wo manche noch die dortige Bar unsicher gemacht haben.

 

Tag 5, 27.04.2018

Und da war die Woche in Frankfurt auch schon rum. Es ging pünktlich um 10:00 Uhr Richtung Heimat. Auf der Rückfahrt konnte man fast seinen eigenen Atem hören, da alle den verpassten Schlaf nachholen mussten. Nach sieben Stunden Fahrt waren wir dann endlich wieder am Stadeum angekommen und wir konnten uns auf die letzten Meter nach Hause begeben.

 

Fazit

Eine überaus gelungene Woche in Frankfurt. Sachsenhausen hat viele schöne Ecken, vor allem innerhalb von bestimmten Gebäuden. Die wunderbare Skyline musste für so manches Panoramafoto herhalten. So gut wie jede Aktion war gelungen, da sie informativ und interessant zugleich waren.



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