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Wettbewerb der Jung-Talente

Junge Nachwuchs-Künstler, die im Landkreis Stade leben, lernen oder arbeiten, können sich in diesem Jahr wieder (bis 9. April) um den Jugendkunstpreis der Stader Stiftung für Kultur und Geschichte bewerben. Vor zwei Jahren bewiesen Lisa Quelle aus Hollern und Simon Rütjeroth aus Stade vor der Jury ihr künstlerisches Talent. Ihr Gebiet ist die Fotografie. Jugend-Reporterin Federica Guccini (18) hat die Preisträger von 2008 zu ihren Erfahrungen befragt.


"Fotografie hat so etwas Spontanes", begründet Lisa ihr Interesse. "Es spiegelt das Reelle wieder." Durch die Foto-AG ihrer Schule, der BBS II, hat die 18-Jährige ihre "kreative Ader" entdeckt und gibt seitdem die von ihrem Preisgeld gekaufte Spiegelreflexkamera kaum noch aus der Hand. Inzwischen fotografiert sie beinahe jeden Tag. Während sie heute genau weiß, was sie tut, war sie vor zwei Jahren noch unsicher: "Zu dem Zeitpunkt hab ich gedacht, dass ich über den Status des einfachen Geknipses noch nicht hinaus bin." Der Wettbewerb habe für sie eine Herausforderung dargestellt, erzählt Lisa. Beworben hat sie sich mit einer Fotoreihe über Obst und Gemüse.


Eine Obstsalat-Schüssel, in rotes Licht getaucht, findet sich auch in Simons Fotoreihe. Der 16-Jährige wählte vorwiegend leuchtende, kräftige Farben auf schwarzem Hintergrund. Auch Feuerwerksexplosionen und Briefbeschwerer fanden Eingang in seine Bewerbungsmappe. Vorher hat der Athenaeum-Schüler meist gemalt, wollte dann jedoch mal den Bereich der Fotografie kennenlernen.
Beruflich haben sich beide Preisträger für die Kunst entschieden. Lisa bleibt ihrer Kamera treu: Sie bewirbt sich zurzeit für den Studiengang "Grafik/Fotografie/Typografie" an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste. Simon hat andere Pläne: "Erst dachte ich an Mediendesign, Fotografie oder Film. Aber inzwischen möchte ich Außenarchitektur studieren."


Die Teilnahme am Jugendkunstpreis empfehlen Lisa und Simon jedem, der sich intensiv mit Kunst beschäftigen möchte und Kreativität und Fantasie mitbringt. "Hauptsache nicht gewöhnlich", meint Lisa. Simon ist gespannt auf die diesjährigen Bewerber und ihre Kunst, da er mit in der Jury sitzen wird. Er fordert die jungen Talente dazu auf, etwas Neues auszuprobieren. "Die schönsten Dinge sind die Zufälle", ist er sicher.

 

Artikel des Stader Tageblattes vom 27.02.2010 (Größe: 92 kB; Downloads bisher: 3509; Letzter Download am: 12.12.2017)



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