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Wieder eine Preisträgerin aus der Foto AG!

Wie sagt es ein berühmter Filmtitel so schön: Es kann nur einen geben. Doch von wegen. Bei der Preisverleihung des 4. Jugendkunstpreises in der Stader Kreissparkasse wurden gleich vier Nachwuchskünstler ausgezeichnet. Nachdem sich insgesamt 35 Jugendliche um den prestigeträchtigen Preis beworben hatten, prämierte die Jury am Donnerstagabend nun zwei erste sowie zwei dritte Plätze. Das TAGEBLATT stellt die Gewinner vor.


Maryam Sadat Shakeri: Die Fotografien zum Thema Vorurteil sind in der Foto-AG des Wirtschaftsgymnasiums entstanden. Es war Maryams erstes Projekt mit einer Spiegelreflexkamera - umso überraschender kam nun die Auszeichnung mit dem dritten Platz. "Das ermutigt mich weiterzumachen", sagt die 18-Jährige. Allerdings soll die Fotografie zunächst nur ein Hobby bleiben. Nach dem Abitur hat sie andere Pläne. Ein BWL-Studium mit Marketing-Schwerpunkt schwebt ihr für die mittelfristige Zukunft vor. Das Preisgeld von 200 Euro ist schon fest verplant: Es wird ein Stativ für ihre Kamera geben.

 

  Foto von Maryam Shakeri

Foto: Maryam Shakeri


Carina Grabbe: Die gleiche Summe geht an die jüngste aller Preisträger. Die 15-jährige Schülerin Carina Grabbe hat sich auf Makroaufnahmen spezialisiert. Aufnahmen, die mit dem bloßen Auge kaum zu sehen sind. Carina fotografiert seit drei Jahren. Das persönliche Lieblingsbild ihrer Exponate: Eine Nahaufnahme eines Tropfens an der Wasseroberfläche. Nach der Schule möchte sie weiter fotografieren, am liebsten Fotografie studieren. Wofür sie die 200 Euro investiert? "Ich gehe shoppen", sagt Carina.


Hannes Wilke: Die Leidenschaft für Comics hat Hannes Wilke quasi in die Wiege gelegt bekommen. "Schon mein Vater hat in seiner Jugend fleißig gezeichnet", sagt Hannes, der bereits zum zweiten Mal am Jugendpreis teilgenommen hat. Nachdem er 2008 nicht einmal in das Finale gekommen war, jetzt der große Wurf: Platz eins und 400 Euro Preisgeld. Die Jury beeindruckte Hannes mit seinem persönlichen, zeichnerischen Stil, der nicht an die üblichen Manga-Comics erinnere. Der 18-jährige Waldorfschüler versucht in seinen Werken, die Genres Kurzgeschichte und Comic zu verbinden.


Jeremias Cordes: "Am Anfang stand das Ei", sagt Jugendpreis-Gewinner Jeremias Cordes. 2004 war es, als der 18-Jährige im Lateinunterricht das ovale Gebilde auf ein weißes Blatt Papier zeichnete. Mittlerweile sind viele andere Symbole dazugekommen, und Jeremias ist zu einer Art Universalkünstler geworden. Taschenrechner, T-Shirts, CD-Cover, Schuhe - es gibt kaum etwas, auf dem der Nachwuchskünstler nicht seine Schwarz-Weiß-Symboliken verewigt hat. Unter dem Pseudonym Kyle Egret hat Jeremias außerdem eigene Musik veröffentlicht und Kleidung entworfen. "Ein Traum wäre es, vom Dreiklang aus Zeichnen, Musik machen und Mode entwerfen irgendwann leben zu können."


Die Ausstellung mit den Arbeiten aller 13 Finalisten ist noch bis zum 28. Mai auf der Plaza der Kreissparkasse Stade, Große Schmiedestraße 12, zu sehen.

 

Stader Tageblatt, 08.05.2010

 

Webgalerie

 

Artikel des Stader Tageblattes (Größe: 92 kB; Downloads bisher: 7533; Letzter Download am: 12.12.2017)

 

Artikel Neue Stader Wochenblatt (Größe: 1.05 MB; Downloads bisher: 3420; Letzter Download am: 12.12.2017)

 

 



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