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Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Die Tätigkeit im Überblick

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel kaufen Waren aller Art bei Herstellern bzw. Lieferanten und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie wei­ter. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und einen reibungslosen Warenfluss, d.h., sie überwachen die Logistikkette, prüfen den Wareneingang sowie die Lagerbestände, bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung. Sie arbeiten vorwiegend im Großhandel, z.B. für Mineralölerzeugnisse, Holz und Holzwaren oder Baustoffe, Textilien, für Kraftwagenteile und -zubehör, für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren, für Maschinen, Saatgut oder Pflanzen. Oft sind sie auch in Großhandelsunter­nehmen mit gemischtem Warensortiment beschäftigt. Dabei halten sie sich viel in Büroräu­men auf, wo sie am Computer beispielsweise Buchhaltungsaufgaben erledigen. Kunden be­raten sie auch direkt im Verkaufsraum. Im Lager nehmen Kaufleute im Groß- und Außen­handel z.B. Warensendungen entgegen. Im Pkw sind sie im Außendienst unterwegs, etwa um Kunden zu akquirieren. Manche Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind Telewor­ker/innen: Sie wechseln zwischen ihrem Büro im Betrieb und dem Rechner daheim.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder beruf­liche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben. Tatsächlich stellen die Betriebe jeweils zu etwa einem Drittel angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel mit einem mittleren Bildungsabschluss bzw. mit Hochschulreife ein. Etwa ein Viertel der Ausbildungsanfänger/innen kann den Besuch einer Berufsfachschule vorwei­sen.

Die Ausbildung im Überblick

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Er wird in Groß- und Außenhandelsunternehmen in den Fach­richtungen 1. Großhandel und 2. Außenhandel ausgebildet. Die Ausbildung findet im Dualen System statt, d.h. Ausbildungsorte sind der Ausbildungsbe­trieb und die Berufsschule. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Organisation der schulischen Ausbildung

An den BBS II Stade wird der Berufsschulunterricht in Teilzeitform angeboten: 1. Ausbildungsjahr: 2 Berufsschultage wöchentlich 2. Ausbildungsjahr: 1 Berufsschultag wöchentlich 3. Ausbildungsjahr: 1 Berufsschultag wöchentlich Nähere Informationen finden Sie in dem beigefügten pdf-Dokument.

Ansprechpartner

Gerd Jan Harms, harmsgerdjan@bbs2stade.de



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