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Skikursfahrt nach Chandolin

Am 03.02.2012 ging es um 16:30 im Rahmen des Sportkurses endlich auf den Weg in die französische Schweiz, Chandolin. Wir fuhren mit dem Reiseunternehmen Gerdes aus Westerstede. Gegen 1:00 Uhr Nacht trat dann auch auf der letzten Sitzreihe ruhe ein und es wurde ein wenig geschlafen. Die ersten wachten um 8:00 Uhr, geweckt von den ersten Sonnenstrahlen, auf und waren von der gewaltigen Berglandschaft beeindruckt. So dauerte es auch nicht mehr lange und wir fuhren auf sehr engen und kurvenreichen Gebirgsstraßen in Richtung Hotel.

 

Einigen wurde etwas unwohl bei den Fahrmanövern des Busfahrers, doch letztendlich sind wir sehr gut angekommen. Kaum aus dem Reisebus ausgestiegen, wurden schon die ersten Fotos von der wunderbaren Schneelandschaft gemacht. Nach 5-10 Minuten Fußmarsch erreichten wir unser Hotel und konnten uns mit einem Frühstück stärken. Danach bezogen alle ihr Zimmer und die meisten gingen erst mal unter die langersehnte Dusche.

 

Abends holte sich jeder die passende Skiausrüstung aus dem Skikeller, um am nächsten Tag (Sonntag) perfekt für die Piste ausgestattet zu sein. Anschließend gab es dann Abendbrot und wir wurden von den Teamern mit den Hausregeln vertraut gemacht.

 

Am nächsten Tag gingen wir bekleidet mit unserer Skiausrüstung zum Bus, um uns einen 10-minütigen Fußmarsch zu ersparen. Doch wir warteten vergeblich, denn leider funktionierte der Bus nicht. Gott sei Dank mussten wir unsere Skier nicht tragen, denn die wurden vorher schon vom Höferteam zum Lift gefahren.

Angekommen am Lift, fuhren Anfänger zusammen mit Fortgeschrittenen den Berg hinauf, um beim anfänglich etwas schweren Aussteigen, unnötige Verletzungen zu vermeiden. Nach kurzer Zeit waren alle heil oben angekommen und die Fortgeschrittenen erprobten so langsam ihr Können zusammen mit Herrn Kühn und Frau Jöhnk. Die Anfänger suchten sich mit Herrn Balmer eine kleine Mulde, um erstmal mit den Carvelinos (sehr kurze Skier) die ersten Schritte zu lernen.

 

 

Mittags trafen wir uns dann an einer Hütte und die Meisten kauften sich einen warmen Kakao und aßen bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse ihr Mittagessen. Danach übte jeder noch ein paar Stunden, was auch problemlos möglich war, denn wir waren durch die Skigymnastik in Deutschland sehr gut vorbereitet.

 

Am 2. und 3. Skitag gingen wir wieder zu Fuß zum Lift, denn der Bus konnte den eisigen Temperaturen in der Nacht nicht standhalten. Oben auf dem Berg, wärmten wir uns vorm Skifahren erst mal auf. Das Aufwärmtraining wurde von Schülergruppen durchgeführt, die sich in Deutschland schon darauf vorbereitet hatten. Danach wurde nach und nach der Schwierigkeitsgrad erhöht und die ersten Anfänger fuhren schon sehr sicher auf ihren Carvelinos, sodass sie mit einem selbstsicheren Gefühl auf die normalen Skier wechseln konnten.

 

Zuerst gab es einige Rückfälle im Beherrschen der Skier, doch spätestens am 4. Skitag fuhr jeder problemlos auf seinen Skiern. Die Fortgeschrittenen fuhren lange und schwierige Strecken zusammen mit Herrn Kühn und erforschten schon mal das Skigebiet auf der anderen Seite des Berges, Saint-Luc. Dort fuhren später dann auch alle Anfänger, denn inzwischen konnte jeder auf roten Pisten problemlos fahren. Anfänglich gestaltete sich die Fahrt nach Saint-Luc etwas schwierig, denn der Anblick der Skipiste, der einem sofort nach dem Ausstieg aus dem Lift geboten wurde, war für Einige sehr gewöhnungsbedürftig, denn es war eine sehr steile Piste, die überwunden werden musste.

 

Ohne Verletzungen wurde bei windigen Bedingungen die Piste von Allen gemeistert. Danach gelangte man auf einen einfachen Ziehweg, der uns zu einem sehr schönen und auch für Anfänger idealen Skigebiet führte. Es gab die Auswahl zwischen mehreren blauen und roten Pisten, wo wunderbar vormittags unter Anleitung der Lehrer geübt werden konnte. Nachmittags durften Anfänger zusammen in einer Kleingruppe mit mindestens einem „Könner“ ihr gelerntes erproben bzw. verbessern.

 

Natürlich kamen auch die Profis auf Ihre Kosten, sie hatten lange schwarze Pisten und wagten sich in Skigebiete, die von den Anfängern nicht besucht wurden. Zum Beispiel sind sie zum Bella Tola gefahren. Vom Gipfel konnte man bis nach Italien schauen.

 

Die ganzen Tage über wurden Fotos und Videos von unseren Aktivitäten gemacht, die wir uns abends im Hotel, meistens vor dem Abendessen, angeschaut haben. Die Fahrweise wurde analysiert, sodass man für den folgenden Tag einige Tipps wusste, mit denen man sein Fahren noch optimieren konnte. Außerdem haben wir uns Videos von Freestylern angesehen, die einem zeigten, wie vielfältig das Skifahren ist und wie viel selbst unsere Profis noch dazu lernen können. An einem Abend wurde von einer Schülergruppe ein Vortrag gehalten, der die Verhaltensregeln auf der Piste verdeutlichte, damit wir uns auch in schwierigen Situationen auf der Piste zurechtfinden konnten.

 

Das Programm wurde abgerundet von Angeboten des Hoefer Teams. An einem Abend wurde ein Kickerturnier durchgeführt, welches rege Aneilnahme fand. Das Motto galt, jeweils ein Junge spielt zusammen mit einem Mädchen gegen ein gemischtes Team. Falls der Fall eintrat, dass Junge und Junge zusammen spielen wollte, musste sich einer von Beiden als Mädchen verkleiden. Dies führte zu einem sehr lustigen Abend, der einem noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ansonsten wurde noch eine Glühweinbar aus Schnee und Eis errichtet, wo man sich einen leckeren Glühwein in geselliger Runde abholen konnte. Am letzten Abend gab es dann noch eine Disko im Keller und viele nutzten dort noch mal die Chance erneut gegen ihren Gegner anzutreten, gegen den sie zuvor beim Turnier verloren hatten.

 

Am letzten Skitag konnte dann jeder vom Skigebiet Chandolin bis nach Saint-Luc, wieder zurück und über die Talabfahrt bis fast vor die Haustür des Hotels fahren.

 

Am Samstag, der letzte Tag in der Schweiz, haben wir unsere Zimmer gereinigt. Wir mussten unser Zimmer räumen und den gesamten Tag irgendwie über die Runden bringen, weil erst abends der Bus abfuhr. Viele nutzten noch mal die letzte Gelegenheit sich im Supermarkt ein wenig Proviant zu kaufen. Danach fuhren wir mit den Reisebussen ab und eine sehr schöne Skifahrt, die Wiederholungsbedarf hat, ging zu Ende.

 

 

 

Ein Beitrag von Hendrick Schacht.



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