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Berufsschüler üben sich in Mobilität

Übergabe der Europässe

Auszubildende der BBS II sammeln vier Wochen lang Erfahrungen in Finnland und Frankreich.

Sieben Auszubildende der BBS II erhielten jetzt den Europass Mobilität im Zuge des Austauschprojekts "Leonardo Da Vinci". Das Projekt schärft die Profile der Teilnehmer und erhöht ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Schulleiter Rudolf Dierks sprach in seiner Rede von einer "positiven Persönlichkeitsentwicklung" aller Auszubildenden und auch die Beteiligten selbst zeigten sich durchweg begeistert von den gemachten Erfahrungen.

 


Unter der Leitung der beiden Lehrkräfte Joachim Horstmeyer und Claudia Jänichen, die das Projekt gemeinsam betreuen, waren sieben Schülerinnen und Schüler für ein vierwöchiges Praktikum im Ausland unterwegs. Davon reisten vier nach Finnland. Weitere drei zog es nach Frankreich. Das EU-finanzierte Programm, bei dem in diesem Jahr Auszubildende aus den Bereichen Einzelhandels-/Speditionskaufmann und Rechtsanwalts-/Notargehilfe im zweiten beziehungsweise dritten Lehrjahr wichtige Berufserfahrungen sammeln konnten, gilt als anerkannter Teil der Berufsausbildung. "Die Jugendlichen profitieren in ihrer fachlichen, persönlichen und sozialen Entwicklung", sagte Dierks. Der Europass Mobilität sei eine Anerkennung für den Lern- und Arbeitsaufenthalt. In einer munteren Gesprächsrunde stellte die Lehrerin Claudia Jänichen den sieben Jugendlichen verschiedene Fragen zu ihren Aufenthalten. So haben die nach Finnland Gereisten viele Ausflüge gemacht und einiges außerhalb des Betriebes gesehen. Verständigt habe man sich dabei auf Englisch. Auch die anfangs eher einfachen Aufgaben wie Regalpflege entwickelten sich nach Gesprächen mit finnischen Vorgesetzten zu anspruchsvolleren, logistischen Aufgaben, so dass auch berufliche Fortschritte zu verzeichnen waren.

 

 

Übergabe der Europässe

 


Die drei Auszubildenden, die in Frankreich arbeiteten, zeigten sich ebenfalls sehr zufrieden. "Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung", erklärte eine Teilnehmerin. Auch dort lief die kommunikation größtenteils auf Englisch. Die Tätigkeit im Betrieb sei zudem sehr ähnlich mit dem gewesen, was die gelernten Rechtsanwalts- und Notargehilfen in Deutschland erwarte. Besonders gefallen hat den Gästen vor allem die Gastfreundlichkeit und Spontaneität der Franzosen. "Alle haben sich super um uns gekümmert", waren sie sich einig. Man könne es jedem nur weiterempfehlen.

 

Stader Tageblatt vom 12.07.2011

 



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